Filmaffen - Uncut, Unrated And For Freaks

Der digitale Filmclub im Ruhrpott - Reviews, Meinungen und Tipps

Bericht zum Fantasy Filmfest 2015 in Köln (27.08.) Teil III

Bericht zum Fantasy Filmfest 2015 in Köln (27.08.) Teil III

 

Die Filme:

 

Leider haben wir ja aufgrund der Verkehrslage den von uns angepeilten ersten Film „Observance“ verpasst. Schade, aber 20 Minuten später wollten wir dann auch nicht mehr damit anfangen.

Dementsprechend ging es für uns los mit „Howl“ aus England. Diesen sahen wir unter Anwesenheit des Regisseurs Paul Hyett, der 2012 mit dem großartigen „The Seasoning House“ sein Regie-Debüt auf die Welt abfeuerte. Doch auch seine vorherigen Arbeiten sollten nicht unter den Tisch fallen gelassen werden: Bei unter anderem „The Descent 1 + 2″, „Doomsday“, „Eden Lake“, „Heartless“ und „Die Frau in Schwarz“ trug er zu den Special Make Up & Creature Effects bei. Das kann sich sehen lassen! Außerdem stand er nach der Vorführung für ein Q&A-Panel, Autogramme und Fotos zur Verfügung. Sehr cool!

Zum Film: Dieser blieb leider hinter unseren Erwartungen etwas zurück. Ohne zuviel zu verraten, handelt es sich bei „Howl“ um ein Creature-Feature, mit Werwolf-Thematik. Aufgrund des Titels sollte dies alledings kein Spoiler sein. Positiv aufgefallen sind die Schauspieler (unter anderem Shauna Macdonald aus „The Descent 1+2″ und Rosie Day aus „The Seasoning House“), die tollen Kamerafahrten und Überblendungen, sowie eine stimmige und düstere Atmosphäre, ein starkes Setting und die sehr schön aussehenden, oldschooligen Creature-Designs (handgemacht, mit stellenweise kleinen Computereffekten). Abzüge erhält der Film allerdings in den Details: Die Handlungsweise der Charaktere verliert sich zu oft im Klischee. Fette Typen, die zugleich dumm sind, eine Liebesgeschichte, Typen die trotz bekannter Gefahr alleine in den Wald gehen, Aufopferungen… Alle Einzelheiten würden zu sehr ins Detail gehen und wir würden zu sehr spoilern. Insgesamt hinterlassen diese Story- und Charakterschwächen jedoch einen zu faden Beigeschmack, als dass wir eine klare Empfehlung aussprechen würden. Der Film unterhält wunderbar, ist stellenweise recht blutig, teilweise auch zum Schmunzeln (wie passend das ist, sei mal dahingestellt) und versprüht einen leichten 80er-Charme.

Wertung: 6,5 von 10 Filmaffen (keine vertane Zeit, aber keine Pflichtsichtung)

 

Den Abschluss des Abends machte dann „Sweet Home“, ein spanischer Home-Invasion Film. Der Regisseur Rafa Martinez hat zuvor viel im Bereich Marketing und Promotion für Filme gemacht, unter anderem bei „Hotel Transsilvanien“, „Rec 3″ und „The Body – Die Leiche“. Die Vorgeschichte wird in diesem Film relativ kurz gehalten und es geht recht schnell mit der Konfrontation der Bösen mit den Guten los. Punkten kann auch dieser Film mit seinen Schauspielern und einigen interessanten Ideen, die die Story spannungsvoll und flott bleiben lassen. Zudem werden dem Zuschauer ein paar harte und eklige Einlagen geboten, sowie frische Protagonisten und ein übler Ober-Bösewicht. Doch auch hier steckt der Teufel im Detail: Die gut aufgebauten und innovativen Charaktere agieren zum späteren Zeitpunkt wie in jedem typischen Horrorfilm. Schade, das hätte vermieden werden können. Auch einige Logiklöcher in den Handlungen und den Aktionen der Charaktere sind nicht von der Hand zu weisen. Doch auch wie beim vorigen Film, ist das technische rund um den Film vollends gelungen. Durch die etwas straightere Umsetzung und eine konsequente Spannung, fällt die Wertung dann auch ein wenig positiver aus.

Wertung: 7,5 von 10 Filmaffen (gute Unterhaltung, mit ein paar kleinen Schwächen)

 

 

Bericht zum Fantasy Filmfest 2015 in Köln (27.08.) Teil II

Bericht zum Fantasy Filmfest 2015 in Köln (27.08.) Teil II

 

Die Umgebung:

 

Das Kino befindet sich am Kaiser-Wilhelm-Ring. Inmitten des Rings befindet sich eine kleine Parkanlage, die dem Ganzen einen idyllischen Anblick verleiht. Die Parkmöglichkeiten ringsherum sind groß, da ein Parkhaus das nächste jagt. Natürlich kosten diese auch dementsprechend. Ca. 1,50€ pro Stunde. DIe An- und Abreise mit der Bahn ist jedoch auch wunderbar machbar, da sowohl der Hansaring, als auch der Hbf fußläufig in ein paar Minuten erreichbar sind. Essensmöglichkeiten sind ebenfalls in großem Umfang vorhanden. Mehrere Restaurants und Imbissbuden zieren nämlich den Kaiser-Wilhelm-Ring.

Was den großen Filmfreunden unter uns jedoch ganz besonders ans Herz gelegt werden muss, ist der Besuch des Saturn-Ladens am Hansaring, in der Nähe des Mediaparks! Dieser wurde von uns in den letzten Jahren zu Zeiten des FFF immer wieder aufgesucht und stets für sehr gut befunden. Warum fragt ihr? Nun, zum einen weil sie immer gut Werbung für das FFF mit dem Auslegen der Broschüren und dem Aufstellen von Bannern machen. Zum anderen, weil dieser Laden eine unfassbare Auswahl an Trägermedien hat. Hierfür ist der Markt nämlich in zwei Gebäude aufgeteilt: Ein Gebäude, in dem man eben besagte Trägermedien findet und ein anderes Gebäude, in dem alle anderen Dinge sind. Zweiteres wurde nie in Augenschein genommen, da uns selbstverständlich primär die Filme interessieren. Und die gibt es dort zuhauf! Doch nicht nur die Masse machts, sondern auch der Preis. Und die Angebote in diesem Markt sind phänomenal. Wirklich gute und sehenswerte Filme werden für 0,99€ bis 2,99€ verkauft! Kostprobe gefällig? „Mother’s Day“ (2010) auf DVD für 0,99€! „Cabin Fever“ auf DVD im Pappschuber und mit einer aufklappbaren Box darin für 1,99€! „I Declare War“ auf BluRay für 2,99€! Diese Liste kann noch ewig lange so weitergeführt werden, doch dies soll als Veranschaulichung reichen. Was uns jedoch immer wieder ganz besonders freut ist das Regal, in dem Filme angeboten werden, welche in den letzten Jahren auf dem FFF liefen und das Regal, in dem die Mitarbeiter des Ladens (!) ihre Filmtipps ausstellen dürfen. Hut ab! So muss ein Saturn-Markt aussehen…

 

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Bericht zum Fantasy Filmfest 2015 in Köln (27.08.) Teil I

Bericht zum Fantasy Filmfest 2015 in Köln (27.08.) Teil I

 

Die Location:

 

Seit diesem Jahr findet das Fantasy Filmfest in Köln nicht mehr im Cinedom, sondern im Residenz-Kino, der Astor Film Lounge statt. Die Entfernung der beiden Spielorte beträgt allerdings nur wenige hundert Meter und somit befindet sich auch das neue Kino in der Nähe des Mediaparks. Die Residenz ist im Gegensatz zum riesigen Cinedom nur ein kleines Lichtspielhaus, welches drei Säle besitzt. Der Austragung des Fantasy Filmfests ist dieser Wechsel unserer Meinung nach sehr zuträglich, da es bei bei weitem exklusiver wirkt. Außerdem wird hier dem Festival in Form von Bannern und überall auslieegenden Broschüren ordentlich gewürdigt!

Das Kino an sich, zumindest Saal 1, in dem das FFF komplett ausgetragen wird, kann man wohl als First-Class-Kino bezeichnen. Alle Sitze bestehen aus Leder und bieten dem geneigten Sitzer eine Menge Komfort. Die Lehnen sind allesamt senkbar, so dass man sich in eine angenehme leichte Liegeposition begeben kann und da man sowohl nach vorne als auch hinten eine Menge Platz hat, stört eine solche Veränderung der Sitzposition niemanden. Des Weiteren besitzt jeder Sitz zwei breite Armlehnen, womit sich niemand zurückhalten muss, seinen Arm darauf abzulegen. Auf den Logen-Plätzen kommen zu dem bei jedem (!) Sitz noch Fuß-Hocker hinzu, auf denen man die müden Mauken ablegen kann. Die stellenweise wechselnden Farben der Raumbeleuchtung geben dem Gesamtbild dann noch den letzten exklusiven Schliff. Bild, Ton und Leinwandgröße sind durchweg optimal.

Anmerken sollte man noch das Angebot der Speisen und Getränke: Popcorntüten und -eimer sucht man hier vergebens, ebenso wie große Cola-Becher. Stattdessen wird auf Glasflaschen, Gläser und Snacks wie Wasabinüsse, Schokonüsse, Muffins (mit Obst garniert!), und ähnliches gesetzt. Lediglich die zum Verkauf stehenden Chipstüten fallen da ein wenig aus der Reihe. Preislich liegt das Ganze allerdings wie gehabt im Kino-Bereich.

 

Fazit: Ein alternativer Laden mit sehr schöner und beinahe familiärer Atmosphäre, der gut zum FFF passt, auch wenn es etwas seltsam ist, in einem solchen First-Class-Kino derbe Splattereinlagen zu sehen. Daumen hoch, gute Wahl!

 

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Double Feature-Poster (oder: „Wenn wir doch bloß ein eigenes Kino hätten!“)

So viel Langeweile muss man haben: Als Filmverrückte oder besser gesagt als Filmaffen hat man hin und wieder das Verlangen ein eigenes Kino zu besitzen, in dem all die Filme gezeigt werden können, die einem über die Augen in den Kopf geschwirrt sind. Und natürlich alles ohne irgendwelche Cut-Fassungen und sonstige nervige Auflagen.

Und weil wir dann doch hin und wieder Zeit haben, waren wir so frei ein eigenes Poster zu gestalten für eine Double Feature-Vorstellung. Natürlich durfte der Trasse-Faktor nicht fehlen!

Filmplakat Filmaffen

High Tension – Terror, Terror und noch mehr Terror

Was könnte man sich schöneres vorstellen: Ihr fahrt entspannt mit eurer Kommilitonin aufs Land, um für die anstehenden Abschlussprüfungen zu lernen, und aus heiterem Himmel kommt ein Typ vorbei, der sich einfach mal so richtig austobt! Wenn ihr euch wirklich nichts schöneres vorstellen könnt, dann solltet ihr euch umgehend Alexandre Ajas Streifen „High Tension“ (Haut Tension) besorgen. 90 Minuten Terror, der euch nicht ruhen lässt und mit einem netten Ende dienen kann.

Das Review findet ihr hier:

High Tension

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John Carpenter’s The Thing – Ein zeitloser Klassiker

Es ist Freitagabend, die Woche ist in vollem Gange und ihr wollt euch ein wenig entspannen?! Warum dann nicht einfach eure Nerven strapazieren?

John Carpenter’s „The Thing“ (1982) (dt. „Das Ding aus einer anderen Welt“) ist in unseren Augen ein zeitloser Klassiker.

Leider musste sich diese Pflichtsichtung damals mit dem familienfreundlicheren Außerirdischen E.T. messen, was zu einem gewissen Misserfolg an den Kinokassen führte. Auch die Kritiker waren gegenüber Carpenter‘s Meisterwerk eher verhaltener. Die Darstellung von Gewalt sei demnach zu übertrieben, völlig unverhältnismäßig und würde somit im Mittelpunkt stehen und vom eigentlichen Film ablenken.

Mittlerweile kann dieser Klassiker in der Uncut-Fassung in Deutschland bestaunt werden und wurde mit einer FSK 16 versehen. Lehnt euch also zurück und genießt uneingeschränkt dieses Stück Filmgeschichte.

Und vergesst nicht: MAN IS THE WARMEST PLACE TO HIDE.

Trailer „John Carpenter’s The Thing“

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Peter Lorres Geburtstag – „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (1931)

Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (1931) ist ein unumstrittenes Stück Filmgeschichte. Zwar stellt dieses Meisterwerk keinen Horrorfilm dar. Desto trotz geben die Filmaffen anlässlich Peter Lorres Geburtstag eine klare Filmempfehlung.

„Der Angeklagte hat gesagt, dass er nicht anders kann. Das heißt also, dass er morden muss. Und damit hat er sich selbst sein Todesurteil gesprochen. Ein Mensch, der von sich selbst sagt, dass er zwangsläufig menschliches Leben vernichtet, der muss ausgelöscht werden wie ein Schadenfeuer! Dieser Mensch muss ausgerottet werden! Dieser Mensch muss weg!“ M – Eine Stadt sucht einen Mörder (1931)

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TRAILER „ASH VS. EVIL DEAD“ – HAIL TO THE KING!

Im Namen des Necronomicons: wer kann hier auch nicht mehr warten und muss unbedingt diese Serie sehen?

Hail to the King!

Hier geht es zum Trailer:

Trailer „Ash vs. Evil Dead“

Feststeht, dass nicht nur wir uns freuen, sondern die gesamte Horrorfilm-Gemeinde. Der Trailer verspricht einiges und wir sind voller Optimismus.

Eure Filmaffen

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Zombies From Outer Space – Sci-Fi, Horror und Heimat!

Science-Fiction, Horror und Heimat! Was will man mehr? Ein netter Indie-Film mit coolem oldschool Creature-Design und beachtlichen Effekten.

Netter Zeitvertreib mit einigen Längen und schwer verdaulichem Englisch. Zudem sehr dialektlastig.

Keine Pflichtsichtung, aber mal was Neues.

Trailer „Fear The Walking Dead“

Wir können doch sicherlich den einen oder anderen hier für diesen Trailer begeistern, oder nicht?

Nachdem die Serie „The Walking Dead“ (basierend auf den Comics von Robert Kirkman) sich so erfolgreich wie ein aggressiver Virus verbreitet hat, gibt es nun die ersten Bilder zu der Vorgeschichte der Zombie-Apokalypse, die den passenden Namen „Fear The Walking Dead“ trägt.

Überzeugt euch selbst, indem ihr einfach folgendem Link anklickt:

Trailer „Fear The Walking Dead“

Eure Filmaffen

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